5 Tipps wie Jogger Kaffee richtig nutzen

Joggen Kaffee

Kaum eine sportliche Ausdaueraktivität wird von so vielen Menschen betrieben wie das Joggen. Bei schönem Wetter und milden Temperaturen durch die Natur laufen und dabei noch was Gutes für den Körper tun – was gibt es schöneres?

Ein Thema wird dabei sehr kontrovers zwischen Joggern diskutiert: Kaffee. Für die einen ist Kaffee ein Nährstoffräuber, der negativen Einfluss auf den Flüssigkeits- und Mineralstoffhaushalt ausübt, während andere Verfechter der Leistungssteigerung des Koffeins für den Trainingserfolg sind.

Einer der bekanntesten Mythen rund um Kaffeegenuss ist der Verdacht der Entwässerung des Körpers (Hygroskopie), der mittlerweile jedoch wiederlegt wurde. Dieser Artikel räumt mit hartnäckigen Mythen auf und beschreibt einige Tipps zur Leistungssteigerung beim Laufen durch Kaffeegenuss!

5 Tipps zur Leistungssteigerung beim Joggen durch Kaffee

30 Minuten vor dem Joggen trinken

Eindeutig festhalten lässt sich die Tatsache, dass Kaffee das Stimulanz Koffein enthält, welches wach macht und den Kreislauf anregt. Um seine Wirkung im Organismus zu entfalten benötigt die Substanz jedoch etwa 30 Minuten. Die eintretenden Effekte sind eine Erweiterung der Atemwege und eine Erhöhung des Pulses sowie des Blutdrucks.

Außerdem fördert das Stimulanz die Freisetzung von Fettsäuren und Glucose im Körper, wodurch die Muskeln besser mit Energie und Sauerstoff versorgt werden können. Da Kaffee keinerlei nachgewiesene negative Auswirkungen auf Kondition oder Muskelaufbau hat, kann Kaffee Kraft und Ausdauer während des Trainings steigern.

Nicht übertreiben & lieber ohne Zucker

Je nach gewünschtem Trainingseffekt kann der Kaffee entweder schwarz oder mit Milch und Zucker getrunken werden. Letztere Beigaben erhöhen die Muskelfunktionen sowie die Energiezufuhr; auf Zucker sollte bei dem Wunsch der Gewichtsabnahme generell verzichtet werden.

Kaffee trinken vor dem Joggen

Trotz positiver Aspekte durch Kaffee sollte aber auf keinem Fall übertrieben werden, da Kaffee unter anderem Herzrasen, Herzstolpern, Zittern, Nervosität und Schlafstörungen verursachen kann. Diese Nebenwirkungen treten bei jeder Person ab einem individuellen Pegel auf.

Kaffee hemmt Eisenaufnahme

Grundsätzlich sollte, gerade auch wegen der harntreibenden Wirkung von Kaffee, nicht mehr als zwei Tassen Kaffee vor Trainingsbeginn getrunken werden. Da Kaffee die Eigenschaft besitzt die Eisenaufnahme aus der Nahrung zu beeinträchtigen, sollte generell auch kein Kaffee jeweils eine Stunde vor und nach jeder Mahlzeit getrunken werden. Eisenmangel kann zu Blutarmut führen und die Leistungsfähigkeit deutlich beeinflussen und ist daher eine ernstzunehmende Erkrankung.

Kaffee nur für gesunde Herzen

Untersuchungen haben ergeben, dass Koffein vor körperlicher Betätigung möglicherweise die Herzkranzgefäße verengen kann. Dies ist in der Regel unbedenklich, kann jedoch bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit (kurz: KHK) gefährlich werden, da die Gefäße bei diesen Personen bereits verengt sind und die Sauerstoffzufuhr zum Herzen noch weiter beeinträchtigt wird. Bei einem Herzleiden sollte also tunlichst auf Kaffee bzw. koffeinhaltige Getränke zur Leistungssteigerung verzichtet werden.

Kaffee kann Muskelregeneration verbessern

Nach dem Training sollte der Wasserhaushalt grundsätzlich mit Wasser oder isotonischen Getränken ausgeglichen werden; aber auch eine Tasse Kaffee kann nach dem Laufen die Muskelregeneration verbessern. Schlussendlich sollte sich ein eigenes Urteil über die Kombination zwischen Kaffee und Joggen gebildet werden. Viel Spaß!

Immer müde, was tun?

Immer müde

Obwohl das Leben in unserer Zeit immer schneller und hektischer verläuft, beschweren sich viele Menschen über andauernde Müdigkeit. Häufig ist einfach fehlender Schlaf die Ursache; es können jedoch auch physische und psychische Erkrankungen dahinterstecken. Dieser Artikel beleuchtet daher das Thema Müdigkeit, mögliche Ursachen und was dagegen unternommen werden kann.

Ursachen für Müdigkeit

Die von uns wahrgenommene Müdigkeit ist letztlich ein Schutzmechanismus unseres Körpers. Um uns vor Überanstrengung zu bewahren und die nötige Regenerationsphasen des Körpers einzuleiten, empfinden wir ein Gefühl von Abgeschlagenheit und Träge – die Müdigkeit. Der Schlaf ist dabei für unseren Organismus lebensnotwendig, da in dieser Zeit unser Körper regeneriert, sich erholt und neue Kräfte gesammelt werden.

Häufig ist daher einfacher Schlafmangel die Ursache, der sowohl quantitative, als auch qualitative Defizite beinhalten kann: Es wird also entweder zu wenig geschlafen, oder aber die Qualität des Schlafes ist gering und damit weniger regenerativ. Ein dauerhafter Schlafentzug kann so zur einer chronischen Müdigkeit führen, die hauptsächlich durch Konzentrationsproblemen und Schmerzempfindlichkeit sowie brennenden Augen zum Vorschein kommt.

Abgesehen von Schlafmangel können jedoch auch physische und psychische Erkrankungen für das Gefühl immer müde zu sein verantwortlich gemacht werden. Gerade als Begleitsymptom der folgenden physischen Erkrankungen tritt ständige Müdigkeit auf: Eisenmangel (Blutarmut), Schlafapnoe, Infektionskrankheiten, Stoffwechselkrankheiten, Krebs und Vitamin- sowie Kaliummangel. Geht die Müdigkeit mit den Gefühlen einer Abgeschlagenheit, einer gedrückten Stimmung, Erschöpfung und Antriebslosigkeit einher, so können psychische Ursachen das ständige Empfinden müde zu sein auslösen.

Müdigkeit was tun

Immer müde – Das hilft wirklich!

Wenn das Gefühl der ständigen Müdigkeit nicht von alleine verschwindet, sollte nachgedacht werden, worauf dieses Empfinden zurückzuführen ist. Eine der Hauptgründe für ständige Müdigkeit sind dabei Schlafmangel und Stress. Daher sollte vor allem versucht werden in einer entspannten Umgebung mal wieder richtig erholsam durchzuschlafen und aktiv Stress abzubauen.

Ein weiteres Zeichen für einfache Schlaflosigkeit ist eine Besserung durch so genannte Power-Naps oder klassische Mittagsschläfchen. Auch eine fehlende Zufuhr von Flüssigkeiten oder eine unausgewogene Ernährung können zu diesem Symptom führen. Letztlich hilft es manchmal auch den Kreislauf mittels einer kalten Dusche oder Bewegung so richtig in Schwung zu bringen und die Müdigkeit zu vertreiben.

Falls diese Tipps die ständige Müdigkeit noch nicht vertrieben haben, gilt es die eigene Wahrnehmung dieses Empfindens zu überprüfen. Ein unangenehmes Gefühl in Verbindung mit der Müdigkeit lässt auf physische oder psychische Beschwerden schließen. Insbesondere wenn das Gefühl immer müde zu sein mit zusätzlichen psychosomatischen Beschwerden einhergeht, sollte unbedingt ein Facharzt konsultiert werden. Auch bei fehlenden psychischen Symptomen macht es jedoch Sinn, die ständige Müdigkeit durch einen Arzt kontrollieren zu lassen, um abschließende Gewissheit zu haben.

Pickel im Gesicht ausdrücken

Pickel ausdrücken aber wie

Nicht nur in der Pubertät steckende Teenager werden von Pickeln gequält, sondern auch Erwachsene. Diese kleinen, nervigen Plagegeister haben die unschöne Angewohnheit immer genau dann aufzutauchen, wenn man sie gerade am wenigsten gebrauchen kann.

Diese Hautunreinheiten treten an den unterschiedlichsten Körperstellen auf: Im Gesicht, am Rücken, im Ohr, am Po oder gar im Intimbereich. Zahlreiche Mythen ranken sich um dieses Thema und ebenso viele verschiedene Hausmittel sind bekannt. Dieser Artikel geht den Pickeln auf den Grund und schafft Aufklärung.

Entstehung von Pickeln und Mitessern

Pickel und Mitesser entstehen genau dann, wenn eine Pore der Haut verstopft. Der von den Talgdrüsen produzierte Talg wird normalerweise durch den Haarkanal an die Oberfläche transportiert, wo er seine schützende Wirkung entfacht. Ist dies durch eine Verstopfung nicht möglich, so sammeln sich der Talg und tote Hautzellen in der Pore an, bis der Druck irgendwann den Pfropf am oberen Ende des Kanals aufbricht.

Solch eine geschlossene Pore nennt man Mitesser. Öffnet sich solch eine verstopfte Pore nicht selbständig, so können sich Bakterien in diesem Haut-Talg-Gemisch ansiedeln und das Gewebe angreifen. Gegen diese Bakterien wehrt sich der Körper durch die Absonderung von Eiter; es entsteht ein Pickel.

Sollen Pickel ausgedrückt werden?

Generell gilt die Regel, dass Pickel nicht ausgedrückt werden sollten. Durch die entstehende Wunde könnten sonst Bakterien hineingelangen, die eine Entzündung verursachen können. Als Ergebnis solch einer Entzündung können unter anderem Narben zurückbleiben. Wenn trotz der möglichen Gefahren an Pickeln herumgedrückt wird, sollte vor allem auf eine möglichst sorgfältige Hygiene geachtet werden.

So drückst du einen Pickel richtig aus

Als erstes sollte das Gesicht gründlich mit warmem Wasser gewaschen und von Make-Up sowie Schmutz vollständig gereinigt werden. Das warme Wasser sorgt dabei für eine bessere Öffnung der Hautporen. Noch besser öffnen sich die Poren durch ein Dampfbad mit heißem Wasser oder heißem Kamillentee, der zusätzlich eine desinfizierende Wirkung besitzt. Obligatorisch ist auch das sorgfältige Reinigen und Desinfizieren der Hände.

Verstopfte Poren

Mittels eines Komedonenquetschers oder Mitesserentferners aus der Apotheke werden nun die Pickel entfernt. Alternativ kann auch eine penibel desinfizierte Nadel genutzt werden, um die Pickel vorsichtig anzustechen. Anschließend wird mit einem Kosmetiktuch leicht seitlich neben den Pickeln Druck aufgebaut, bis nur noch eine klare Flüssigkeit oder Blut herauskommt. Die behandelte Stelle sollte zuletzt mit antibakteriellem Gesichtswasser abgetupft werden.

Da Pickel in besonderer Häufigkeit bei Menschen mit fettiger Haut, die durch eine erhöhte Talgproduktion in den Talgdrüsen entsteht, auftreten ist eine besondere Hautpflege unerlässlich. Auf Grund der Hautbeschaffenheit sollten vor allem desinfizierende und speziell abgestimmte Pflegeprodukte verwendet werden. Auch bei Menschen mit nicht fettigem Hauttyp sollte das Gesicht mehrmals täglich mit einem Waschgel gereinigt werden. So entstehen die kleinen Plagegeister gar nicht erst.