SC Wiener Viktoria, Damen
»Wir wollten auch Fußball spielen«, so Sabine Gager, ihres Zeichens Mitbegründerin und Teamführerin des Viktoria-Damenteams. 2006, im Rahmen eines am Meidlinger Sportplatz ausgetragenen Juxturnieres, wurden einige Damen damit konfrontiert, dass der Fußballsport auch frauentauglich ist.
Umgehend entstand das Damenteam der Wiener Viktoria. Anfangs hat sich das Team aus Spielerfrauen und deren Freundinnen zusammengesetzt. Mittlerweile trainieren Spielerinnen zwischen 15 und 40 am Meidlinger Sportplatz. Und es macht sichtlich Spaß. Beim damals neuen Vorstand des Vereins – als Obmann fungierte Roman Gregory – ist man sofort auf offene Ohren gestoßen. Auch vom jetzigen Hauptsponsor »Sun Company« wird das Team finanziell unterstützt.
Anfangs war der Ball unser Gegner, wie das halt so ist«, fährt Sabine Gager fort. Zwei Jahre später kämpft man um den Aufstieg in die Wiener Liga – so schnell kann es gehen. Mit einem Torverhältnis von 39:4 bei 6 Siegen und 1 Unentschieden aus 7 Spielen hat das junge Team den Anspruch auf einen Platz in der höchsten Spielklasse des Bundeslandes zudem eindrucksvoll unterstrichen. »Mit einem jährlichen Spielerinnenzuwachs von etwa 35 Prozent ist Damenfußball die am schnellsten wachsende Sportart Österreichs«, wirft Coach Roman Zeisel ein. Zeisel, der sich mit Trainingsleiter Thomas Hickmann die Arbeit am Damenteam teilt, führt mit dem SV Neulengbach die zurzeit wohl erfolgreichste Fußballmannschaft des Landes als Vorbild für sein Team an. Meidlinger Mädchen sollen in den Nachwuchsmannschaften gefördert werden, zudem träumt der Viktoria-Vorstand davon, je eine Volks- und eine Hauptschulklasse mit Schwerpunkt Fußball in Meidling installieren zu können – ein ganzheitliches, aber nicht einfach umzusetzendes Konzept. »Mädchen sind für den Fußballsport hervorragend geeignet, den Burschen sowohl geistig als auch koordinationstechnisch weit überlegen. Da können auch unsere Buben davon profitieren.« Momentan spielen die Damen immer auswärts, denn man nimmt an der Damenmeisterschaft der Diözesansportgemeinschaft Wien teil, und diese wird im Kleinfeldmodus auf der Marswiese gespielt.
Ein Aufstieg in die Wiener Liga hätte also auch zur Folge, dass das Team endlich zu Hause ankommen würde. Davon erwarten sich alle Beteiligten einen weiteren Aufschwung für das Team, frei nach dem Motto: »Das Beste kommt noch.«

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SV Aldrans
Zehn Kilometer südlich von Innsbruck gibt der 1978 gegründete SV Aldrans in der Gebietsliga West von Saison zu Saison sein Bestes.